Juli 2009


Es wird uns gelehrt, dass Afghanistan ein Land ohne Zugang zum Meer sei. Ein Blick auf die Landkarte bestätigt das: kein Strand weit und breit.

Als ich heute in Kabul diesen Ladeninschrift sah, kamen mir allerdings Zweifel an unseren geografischen Gewissheiten.

Fisch 2

Fisch aus allen Meeren in Kabul @Ulrich Ladurner, 2009

Angesichts dieser überraschenden Einsicht muss wohl gesamte Afghanistanstrategie überdacht werden. Denn Sie gründet zu einem guten darauf, dass Afghanistan ein Binnenland ist. Darum zum Beispiel sahen sich die USA nach immer heftigen Angriffen auf die Nachschubwege der NATO gewungen sich nach Alternativen umzusehen. Der russische Präsident Medwedjew hat Obama Alternativen angeboten.

All das wäre wohl nicht mehr nötig, wenn das Binnenland Afghanistan nur eine Legende sein sollte.

Eine neue Verbindung:   Safi Airways bringt einen sicher und recht bequem von Frankfurt direkt nach Kabul

Morgen beginne ich eine Reise nach Afghanistan und Pakistan. Angeblich hängt es vom Verhalten der 37 Millionen Paschtunen in dieser Region ab, ob wir im Westen in Sicherheit leben können oder nicht. Nicht zum ersten Mal entscheidet dieses Volk angeblich über unser Schicksal. Da lässt sich in dem sehr guten Artikel des Mittelostexperten Juan Cole nachlesen

Einen Versuch von mir und meiner Kollegin Birgit Schönau, um das Phänonem  Berlusconi zu erklären finden Sie in der ZEIT

 

Berlusconi rollt

Berlusconis Wahlkampfmaschine in Mailand ©Ulrich Ladurner

 

 

am 26. Juli geht es hier weiter

 

 

Anlässlich des G 8 Gipfels in L´Aquila eine Fotoessay zum Zustand Italiens im Sommer 2009    

 

 

 

 

Carabineriwachen

Carabinieri vor dem Mailänder Dom ©Ulrich Ladurner 2009

 

 

 

 

 

Italienische Damen

Italiensche Damen warten auf den Bus in der Altstadt vonChioggia ©Ulrich Ladurner 2009

 

 

 

Strand Chioggia

Am Strand des Badeortes Sottomarina, Chioggia ©Ulrich Ladurner

 

 

Mussolini

Ein Bild Mussolinis steht auf einem Marktstand von Chioggia zum Verkauf ©Ulrich Ladurner

        

 

 

Piazza del Duom

Domplatz in Mailand bei Nacht ©Ulrich Ladurner 2009

 

 

 

Carabinieri

Carabiniere vor dem Mailänder Dom ©Ulrich Ladurner 2009

 

 

 

 

 

 

Das Gesicht Europas

 

Invasion

©Ulrich Ladurner

 

 

Umberto Bossi von der italienischen Lega Nord wird sich freuen. Als er 2003 in einem Interview mit dem „Corriere della Sera“ sagte, man müsse auf Boote mit illegalen Einwanderern mit Kanonen schießen, machte sich Entsetzen breit.  Den Wahlerfolg der Lega Nord hat das nicht beeinträchtigt – im Gegenteil. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum Nick Griffin von der British National Party jetzt ähnlich wie Bossi redet. „Man muss die Boote illegaler Einwanderer versenken“, sagte er der BBC. Auf die Frage, was dann mit den Einwanderern geschehen solle, antwortet Griffin: „Werft ihnen eine Schwimmreifen zu, und sie können zurück nach Lybien„. 



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