Aufgrund technischer und anderer Schwierigkeiten gab es eine längere Pause. Jetzt bin ich wieder da
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September 22, 2009
Heute morgen bin ich in Kabul gelandet, mit Safi-Airways. Die Linie bietet eine Direktflug aus Frankfurt an. Es ist der dritte Tag des Eid-Festes, das den Fastenmonat Ramadan beschließt. Die Straßen sind „sonntäglich“ ruhig. Auf dem Weg in das Zentrum passieren wir die Stelle an der am Freitag vergangener Woche sich ein Attentäter in die Luft sprengte und sechs italienische Soldaten und zehn afghanischen Zivilisten tötete. Der Krater im Asphalt ist provisorisch mit Kies zugeschüttet. Ansonsten erinnert nichts mehr an die Tat, vielleicht noch die zahlreichen Uniformierten, die am Wegesrand ihre Waffen zeigen.
Vom Ort des Anschlags sind es nur wenige Meter zu dem Massud-Kreisel. Das ist ein Platz, dessen Geschichte ich immer als vielsagend für die afghanische Lage empfand. In der Mitte des Kreisel steht eine Säule, die einem Obelisk ähnelt. Sie ihst Schah Achmad Massud gewidmet, dem tadschikischen Krieger aus dem Panschirtal. Achmad Massud galt als „unbesiegbar“. Weder die Rote Armee noch die Taliban konnten ihn besiegen und sein Panschirtal unter Kontrolle bringen. Dieses Tal liegt ungefähr eine Autostunde von Kabul entfernt. Man erreicht es nur über einen engen, schluchtartigen Zugang, durch den der Fluß Panschir braust.
Massud kam am 9. September 2011 durch eine Attentat ums Leben, wahrscheinlich hatte Al Kaida-Chef, Osama bin Laden, den Auftrag gegeben. Zwei Tage später krachten die Zwillingstürme des World Trade Center zusammen.
August 14, 2009
Aufgrund technischer Probleme konnte ich in den letzten Tagen nicht auf den weblog zugreifen. Das Problem ist jetzt gelöst. Es geht weiter.
August 7, 2009
Juli 11, 2009
am 26. Juli geht es hier weiter
Juli 8, 2009
Italienische Erfolge 2
Posted by ladurnerulrich under Uncategorized | Schlagworte: Berlusconi, Bossi, Immigration, International, Italien, Lybien |Leave a Comment

©Ulrich Ladurner
Umberto Bossi von der italienischen Lega Nord wird sich freuen. Als er 2003 in einem Interview mit dem „Corriere della Sera“ sagte, man müsse auf Boote mit illegalen Einwanderern mit Kanonen schießen, machte sich Entsetzen breit. Den Wahlerfolg der Lega Nord hat das nicht beeinträchtigt – im Gegenteil. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum Nick Griffin von der British National Party jetzt ähnlich wie Bossi redet. „Man muss die Boote illegaler Einwanderer versenken“, sagte er der BBC. Auf die Frage, was dann mit den Einwanderern geschehen solle, antwortet Griffin: „Werft ihnen eine Schwimmreifen zu, und sie können zurück nach Lybien„.